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Heftnummer 188 bestellen
 
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B E R Ü H M T E   P E R S Ö N L I C H K E I T E N

 
 
Paulo Coelho
70. Geburtstag

Wikimedia/Marcello Casal Jr./ABr
Brasilianischer Schriftsteller. Besucht eine Jesuitenschule. 1966–68 drei psychiatrische Einweisungen wegen rebellischen Verhaltens (in «Veronika beschliesst zu sterben», 1998, beschrieben). Ab 1970 auf 2-jähriger Weltreise. Danach politisch aktiv. 1974 wird er vom Militärregime verhaftet. Danach textet er Rocksongs. 1977 geht er nach London. Ende der Siebziger hat er im Konzentrationslager Dachau die Vision von einem Mann, dem er zwei Monate später tatsächlich begegnet und der ihn zum Katholizismus zurückbringt und ihm rät, den Jakobsweg zu begehen. 1980–85 lebt er in einem alten Orden in Spanien. 1986 Pilgerreise nach Santiago de Compostela («Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise», 1987). 1988 erscheint dann sein internationaler Bestseller «Der Alchemist», der in über 80 Sprachen übersetzt wird und ihn weltberühmt macht (Auflage bisher: 210 Mio.). Viele weitere Bücher folgen, zuletzt 2016 «Die Spionin». Hat weltweit zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
 
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Paulo Coelho
24. 8. 1947, 0:05 LT, 3:05 GT
Rio de Janeiro, BR (22S54, 43W12)
Koch
(GZQ: Astro-Databank, A)



Gloria Estefan
60. Geburtstag

Wikimedia/Michele Eve
Kubanisch-US-amerikanische Sängerin. Flieht mit den Eltern infolge der kubanischen Revolution 1959 in die USA. 1976 lernt sie ihren späteren Ehemann Emilio Estefan jr. kennen. Sie wird Sängerin seiner Band. Als Miami Sound Machine schafft die Gruppe 1984 mit dem Disco-Popsong «Dr. Beat» und dem Album «Eyes of Innocence» den internationalen Durchbruch. Die Platte «Primitive Love» von 1985 enthält Top-Hits wie «Conga», «Bad Boy» und «Words Get in the Way». Die Alben «Let It Loose» (1987) und «Cuts Both Ways» (1989) werden ebenfalls weltweite Hits. Ab 1989 arbeitet sie hauptsächlich als Solointerpretin. Am 20. März 1990 hat sie einen schweren Verkehrsunfall. Ihre Erfahrungen fliessen in ihren Hit «Coming Out of the Dark» (1991) ein. 1993 erhält sie für «Mi Tierra», 1995 für «Abriendo Puertas» je einen Grammy. Sie ist nun auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs. Für «No me dejes de querer» gibt es 2000 einen Latin Grammy. Tritt ab 1999 in einigen Kinofilmen und TV-Serien auf.
 
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Gloria Estefan

1. 9. 1957, 13:00 LT, 18:00 GT
Havanna, CU (23N08, 82W22)
Koch
(GZQ: Astro-Databank, A)



Theodor Storm
200. Geburtstag

Wikimedia/Hajotthu
Deutscher Schriftsteller und Lyriker. Erste Gedichte als Schüler. Studiert Jura. Ab 1843 Anwaltskanzlei. 1846 Heirat mit Cousine Constanze. Ein Jahr später Liebesverhältnis zu Dorothea Jensen, die er 1866, nach dem Tod Constanzes, heiratet. Die Novelle «Immensee» erscheint. Ab 1864 Landvogt. Der Gedichtzyklus «Tiefe Schatten» entsteht (1865). 1867 Amtsrichter. 1874 erscheint die Novelle «Pole Poppenspäler», 1876 «Aquis submersus». 1880 vorzeitiger Ruhestand. Schreibt nun zahlreiche Novellen, in seinen letzten zwei Jahren, schon am Krebs leidend, seine berühmteste: «Der Schimmelreiter» (1888). Seine Lyrik ist geprägt von der norddeutschen Landschaft und der Unmittelbarkeit des Gefühls (etwa «Abseits», 1847, oder «Die Stadt», 1852). Gescheitertes Leben, gescheiterte Liebe: Das sind die Hauptthemen dieses bedeutenden Vertreters der Novellistik der Epoche des Realismus.
  



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Theodor Storm
14. 9. 1817, 23:30 LT, 22:53:48GT
Husum/SH, D (54N28, 9E04)
Koch
(GZQ: Astro-Databank, AA)
† 4. 7. 1888, Hanerau-Hademarschen



Daliah Lavi
75. Geburtstag

Wikimedia/Jac. de Nijs / Anefo
Israelische Schauspielerin und Sängerin. Als 12-Jährige vermittelt ihr Kirk Douglas ein Tanz-Stipendium an der Königlichen Oper Stockholm. 1956 Rückkehr nach Israel (Tod des Vaters). Kleinere Filmrollen in Schweden. Ende der 50er-Jahre Wehrdienst in Israel. Arbeitet dann als Model. Wird 1960 für den Film entdeckt («Brennender Sand», 1960, «Im Stahlnetz des Dr. Mabuse», 1961, «Old Shatterhand», 1963, u. a.). Als Schauspielerin ein Jahrzehnt in internationalen Filmen zu sehen; sie spricht sieben Sprachen. Golden-Globe-Nominierung für «Zwei Wochen in einer anderen Stadt» als Beste Nachwuchsdarstellerin (1962). Ab 1970 zweite Karriere als Schlagersängerin, das dunkle Timbre wird ihr Markenzeichen: «Liebeslied jener Sommernacht» wird ein Hit. Es folgen «Oh, wann kommst du?» (1970), «Wer hat mein Lied so zerstört, Ma?» (1971), «Willst du mit mir geh’n?» (1971). Danach nimmt der Erfolg stetig ab. Bis 2008: Da erscheint das Album «C’est la vie» (Goldene Schallplatte).
 


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Daliah Lavi

12. 10. 1942, 5:00 LT, 2:00 GT
Haifa, IL (32N49, 34E59)
Koch
(GZQ: Taeger, IHL, C)
† 3. 5. 2017, Asheville/NC, USA



Roger Moore
90. Geburtstag

Wikimedia/Allan Warren
Britischer Schauspieler. Besucht ab 1941 eine Kunstschule. Arbeitet dann für ein Trickfilmstudio. Ende der 40er-Jahre kleinere Statistenrollen beim Film. Schauspielstudium an der Royal Academy of Dramatic Art. Ab 1950 Theaterrollen. Spielt ab 1954 in den USA in mehreren Filmen mit. 1958/59 Hauptrolle in der englischen TV-Serie «Ivanhoe». Weltberühmt und wohlhabend wird er mit der TV-Serie «Simon Templar» (1962–69). Ist nun Stilikone mit dem Image des selbstironischen, eleganten und gutaussehenden Abenteurers. 1971/72 erfolgreiche TV-Serie «Die 2» (mit Tony Curtis). 1973 folgt seine Paraderolle als James Bond in «Leben und sterben lassen». Er ist nun auch Kinostar. Sechs weitere erfolgreiche Bond-Filme folgen (bis 1985). Spielt daneben und danach in zahlreichen weiteren Filmen, ab 2002 auch wieder erfolgreich im Theater («The Play What I Wrote»). Ab 1991 UNICEF-Botschafter. Autobiografie: «My Word is My Bond» (2008).
 



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Roger Moore
14. 10. 1927, 0:45 LT, 0:45 GT
London, GB (51N30, 0W10)
Koch
(GZQ: Astro-Databank, A)
† 23. 5. 2017, Crans-Montana, CH



Günter Grass
90. Geburtstag

Wikimedia/Blaues Sofa
Deutscher Schriftsteller. Wächst in Danzig auf. Mit 15 freiwillig zur Wehrmacht; 1945 verwundet. Kriegsgefangenschaft (bis 1946). 1948–52 Studium der Grafik- und Bildhauerei (Kunstakademie Düsseldorf). 1953–56 Hochschule für Bildende Künste in Berlin. 1956 Debüt als Lyriker. Geht dann nach Paris (bis 1959), wo er an seinem epochalen Roman «Die Blechtrommel» (1959) schreibt (1979 verfilmt). «Katz und Maus» (1961) und «Hundejahre» (1963) vervollständigen seine «Danziger Trilogie». Weitere Romane: «Der Butt» (1977), «Die Rättin» (1986), «Ein weites Feld» (1995). Erhält 1999 den Nobelpreis für Literatur. Unterstützt die SPD (1982–92 Parteimitglied) und ist öffentlich politisch engagiert. Im autobiografischen Werk «Beim Häuten der Zwiebel» gibt er 2006 zu, in der Waffen-SS gewesen zu sein, was zu heftiger Kritik am «Moralapostel der Nation» führt. 2012 erscheinen die politischen Gedichte «Was gesagt werden muss» und «Europas Schande».
 
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Günter Grass

16. 10. 1927, 5:00 LT, 4:00 GT
Danzig/Gdansk, PL (54N22, 18E38)
Koch
(GZQ: Astro-Databank, B)
† 13. 4. 2015, Lübeck, D

 


Abkürzungen zu den Horoskopdaten der «Berühmten Persönlichkeiten»  

GZQ: Geburtszeitquelle
AA: Erstklassige Geburtszeitangabe aufgrund eines Geburtsscheins oder einer schriftlichen Familienchronik.
A: Zuverlässige Geburtszeitangabe aufgrund von Angaben der Person selbst, eines Familienmitgliedes oder engen Freundes
B: Geburtszeit aufgrund einer Biografie, wenn nicht durch andere Quelle infrage gestellt
C: Nicht gesicherte Geburtszeit; Geburtszeit ohne präzise Quellenangabe oder durch Korrektur erstellt
D: Zweifelhafte Geburtszeit. Verschiedene, sich widersprechende Geburtszeit- oder gar Geburtstagsangaben
LT: Lokalzeit
GT: Greenwich-Zeit

 
Wir bemühen uns, möglichst zuverlässige Geburtsdaten und -zeiten zu verwenden, eine absolute Garantie für ihre Richtigkeit können wir aber nicht geben. Hinweise auf anderslautende Geburtsdaten oder -zeiten mit Quellenangaben nehmen wir jederzeit gerne entgegen.
Kontakt: Astrologie Heute

Bildquellen: Wikipedia

 


 

 

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