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Nr. 195, 2018, Okt. / Nov. Inhalt
 
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B E R Ü H M T E   P E R S Ö N L I C H K E I T E N

 
 
Bernard-Henri Lévy
70. Geburtstag

Wikimedia/Itzike, public domain
Französischer Philosoph und Publizist (Kürzel «BHL»). Studiert in Paris Philosophie. Veröffentlicht Ende der Sechziger erste Artikel. 1971 als Kriegsreporter in Bangladesch. Danach Mitbegründer der «Nouvelle Philosophie», die sich «aus anti-totalitärer Perspektive gegen pro-marxistische Philosophen» wendet. Seit seinem Essay «Die Barbarei mit menschlichem Gesicht» (1977) ist er einer der einflussreichsten, aber auch umstrittensten politischen Intellektuellen Frankreichs. Unterstützer der Präsidentschaft von Mitterrand. Fordert mehr Patriotismus und ist gegen Multinationalität und Multikulturalismus. 2010 veröffentlicht er das Buch «Vom Krieg in der Philosophie», bezieht sich darin aber irrtümlich auf einen gar nicht existierenden Philosophen. Erfolg als Regisseur des Dokumentarfilms «Bosna! (1994, über den Krieg in Sarajewo). Seine Filmromanze «Le Jour et la Nuit» (1997) wird verrissen. Setzt sich immer wieder mit afrikanischen Konflikten auseinander (Libyen, Mali, Tunesien).
 
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Bernard-Henri Lévy
5. 11. 1948, 23:30 LT, 23:30 GT
Béni Saf, DZ (35N26, 1W22)
Koch (GZQ: Astro-Databank, AA)



Jean Seberg
80. Geburtstag

Kurler (Illustration nach Cavarrone, Wikimedia)
US-am. Schauspielerin. 1957 wird sie – begleitet von einem riesigen Medienrummel – von Regisseur Otto Preminger wegen ihres ausdrucksstarken Gesichts aus 18000 Bewerberinnen für die Hauptrolle im Film «Die heilige Johanna» ausgewählt. Ein Jahr später dreht er mit ihr «Bonjour Tristesse». Zu einer unsterblichen Kultfigur der Nouvelle Vague wird sie 1960 mit ihrer Rolle in Jean-Luc Godards legendärem Film «Ausser Atem». Ihre folgenden Filme haben weniger Erfolg. Engagiert sich für die Black-Panther-Bewegung. 1970 stirbt ihr Baby Nina nach einer Frühgeburt. Mitte der 70er versucht sie sich als Autorin und Regisseurin – ihr Kurzfilm «Ballad for Billy the Kid» (1974) ist erfolglos. 1976 spielt sie ihre letzte Rolle in Hans W. Geissendörfers «Die Wildente». Drogen- und Alkoholexzesse verstärken ihre Labilität. Anfang September 1979 findet man sie nackt und tot, mit Abschiedsbrief und Schlaftabletten in ihrem Auto; die genauen Umstände bleiben unklar.
 
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Jean Seberg

13. 11. 1938, 5:15 LT, 11:15 GT Marshalltown/IA, USA (42N03, 92W55)
Koch (GZQ: Astro-Databank, B)
† 30. 8. 1979, Paris, F



Ted Turner
80. Geburtstag

lukeford.net, CC BY-SA 2.5, Wikimedia
US-am. Medientycoon. Der Vater begeht 1963 Selbstmord. Er übernimmt dessen Werbefirma. 1970 gründet er Turner Broadcasting System – seine TV-Programme haben Erfolg. Er erkennt schon früh die Möglichkeiten des Kabelfernsehens. 1980 gründet er den Nachrichtensender CNN (Cable News Network) – und schreibt damit Mediengeschichte. 1985 folgt CNN International, der 1991 mit Live-Berichten über den Golfkrieg weltweite Beachtung findet. Ein reiner Spielfilmsender ist Turner Network Television. 1986 wird das Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer und dessen Tochter United Artists übernommen (er behält später nur die Rechte an der Filmbibliothek). 1991–2001 mit Jane Fonda verheiratet. Hat auch einen Namen als erfolgreicher Regattasegler (1974 Gewinn des «America’s Cup») und ist als grosszügiger Spender bekannt. Ist einer der grössten privaten Grundbesitzer der USA und Multimilliardär.
  



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Ted Turner
19. 11. 1938, 8:50 LT, 13:50 GT Cincinnati/OH, USA (39N06, 84W31)
Koch (GZQ: Astro-Databank, AA)



Alexander Solschenizyn
100. Geburtstag

Yuryi Abramochkin, CC BY-SA 3.0, Wikimedia
Russischer Schriftsteller. Studiert Mathematik und Philosophie. Ab 1941 im Kriegsdienst – seine Erlebnisse verarbeitet er später in Gedichtform («Ostpreussische Nächte»). 1945 wegen antistalinistischer Äusserungen zu acht Jahren Zwangslager (Gulag) verurteilt. Erkrankt an Krebs: Operation. 1953 entlassen und verbannt. Als Lehrer beginnt er zu schreiben. Erneute Krebserkrankung: Strahlentherapie. Verarbeitet seine dramatischen Erfahrungen in Romanen wie «Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch» (1962), «Krebsstation» und «Der erste Kreis der Hölle» (1968). 1957 rehabilitiert, werden seine Bücher 1965 wieder verboten. 1970 Nobelpreis für Literatur. Sein Hauptwerk wird der monumentale Roman «Der Archipel Gulag» von 1974 – im selben Jahr muss er emigrieren: Deutschland, Schweiz und USA. 1990 wird er von Russland erneut rehabilitiert. Im Mai 1994 zurück nach Moskau. Stirbt am 3. August 2008 an den Folgen eines Hirnschlags.
 


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Alexander Solschenizyn

11. 12. 1918, 11:30 LT, 8:39 GT Kislowodsk, RU (43N55, 42E43)
Koch (GZQ: Taeger, IHL, A)
† 3. 8. 2008, Moskau, RU



Friedensreich Hundertwasser
90. Geburtstag

Hannes Grobe, CC BY-SA 2.5, Wikimedia
Österreichischer Künstler. 1948/ 49 Kurse an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Ausgedehnte Studienreisen. 1952/53 erste Ausstellungen in Wien. Lebt in Paris, ab 1957 auf einem Bauernhof in der Normandie. Sein poetischer, ornamental-dekorativer Stil, der die «beseelte Natur» einzufangen sucht, entsteht – die Spirale ist wiederkehrendes Motiv. Bald grosse Erfolge, so auch 1962 an der Biennale in Venedig. Seine Bilder mit ihrer starken Farbigkeit, einem naiv-märchenhaften Zug und mosaikartigen Flächen eignen sich bestens für Poster, was zur Popularität beiträgt. Ab den 70ern in der ökologischen Bewegung aktiv. Kämpft für eine umweltbewusste Architektur. Pionier der Fassadenbegrünung. Entwirft eigenwillige und bunte Häuser. 1981 Professor der Wiener Kunstakademie. 1991 Eröffnung des von ihm gestalteten Museums «Kunst Haus Wien» (mit permanenter Ausstellung). Stirbt 2000 an Herzversagen.
 



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Friedensreich Hundertwasser
15. 12. 1928, 16:23 LT, 15:23 GT Wien, A (48N13, 16E20)
Koch (GZQ: ÖAG, «Angabe des Vaters», A)
† 19. 2. 2000, Brisbane, AU



Katie Holmes
40. Geburtstag

MC1 Chad J. McNeeley, U.S. Navy, public domain, Wikimedia
US-am. Schauspielerin. Auftritte schon in der Schule. Mit 14 Modelschule. Wird entdeckt und erhält eine kleine Rolle im Film «Der Eissturm» (1997). Mit der Rolle der Joey Potter in der weltweit ausgestrahlten Jugend-TV-Serie «Dawson’s Creek» (1998– 2003) wird sie international bekannt. Spielt dann in einigen Filmen unterschiedlicher Genres mit Hollywoodgrössen zusammen. Ins Zentrum der Boulevardpresse gerät sie durch ihre Beziehung mit Tom Cruise, den sie im April 2005 kennenlernt. Am 18. April 2006 gemeinsame Tochter, am 18. November Heirat. Sie wird wie er Scientologin. Die Ehe ist von vielen Spekulationen in den Medien begleitet, ihre raren Filmauftritte von eher schlechten Kritiken. Im Juni 2012 beantragt sie die Scheidung. In zwei Mini-TV-Serien spielt sie Jacqueline Kennedy (2011/2017). In ihrem Regiedebüt «All We Had» (2016) spielt sie die Hauptrolle. 2015 ist sie im Filmdrama «Die Frau in Gold» zu sehen, 2017 in der Räuberkomödie «Logan Lucky».
 
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Katie Holmes

18. 12. 1978, 21.32 LT, 2.32 GT Toledo/OH, USA (41N39, 83W33)
Koch
(GZQ: Astro-Databank, AA)

 


Abkürzungen zu den Horoskopdaten der «Berühmten Persönlichkeiten»  

GZQ: Geburtszeitquelle
AA: Erstklassige Geburtszeitangabe aufgrund eines Geburtsscheins oder einer schriftlichen Familienchronik.
A: Zuverlässige Geburtszeitangabe aufgrund von Angaben der Person selbst, eines Familienmitgliedes oder engen Freundes
B: Geburtszeit aufgrund einer Biografie, wenn nicht durch andere Quelle infrage gestellt
C: Nicht gesicherte Geburtszeit; Geburtszeit ohne präzise Quellenangabe oder durch Korrektur erstellt
D: Zweifelhafte Geburtszeit. Verschiedene, sich widersprechende Geburtszeit- oder gar Geburtstagsangaben
LT: Lokalzeit
GT: Greenwich-Zeit

 
Wir bemühen uns, möglichst zuverlässige Geburtsdaten und -zeiten zu verwenden, eine absolute Garantie für ihre Richtigkeit können wir aber nicht geben. Hinweise auf anderslautende Geburtsdaten oder -zeiten mit Quellenangaben nehmen wir jederzeit gerne entgegen.
Kontakt: Astrologie Heute

Bildquellen: Wikipedia

 


 

 

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