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Zum Tod von Charles Aznavour †

 

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Fig. 1
Charles Aznavour
22. 5. 1924, 0:15 LT, 23:15 GT (21. 5.)
Paris, F (48N52, 2E20)
(GZQ: Astro-Databank, AA
)

 

Der Altmeister des französischen Chansons, Charles Aznavour, ist am 1. Oktober 94-jährig verstorben. Als Sohn armenischer (vor dem Völkermord geflüchteter) Eltern (Sonne/Lilith in vier, Fig. 1) in Paris geboren, will er als Kind Schauspieler werden. 1946 wird er einem breiteren Publikum bekannt – dank Edith Piaf. Jedoch, der grosse Erfolg stellt sich erst langsam ein; auch, weil seine freizügigen Lieder am Radio ungespielt bleiben. Doch sein Aufstieg in den Chanson-Olymp ist nicht aufzuhalten. Mit seinem Liebeslieder-Album «Sur ma vie» (1954) und Hits wie «Tu t’laisses aller» (1960), «La Mamma» (1963), «La Bohème» (1965) u. v. a. wird er weltberühmt. Seine Texte (Merkur in drei) handeln von Liebe, deren Licht und Schatten (Venus/Pluto), von Familie und Randgruppen (Sonne/Lilith in vier), von universeller Liebe, die niemanden ausgrenzt (Schütze-Jupiter in elf Trigon Neptun). So besingt er etwa 1972 in «Comme ils disent» einen homosexuellen Transvestiten, der ohne Hoffnung auf Liebe ist (Mars in Wassermann Opposition Neptun).

Aznavour hat über 100 Platten eingespielt und fast 200 Millionen verkauft. Als Texter und Komponist (Merkur/Venus-Sextil) hat er Hunderte Lieder verfasst und als Schauspieler in über 70 Filmen mitgespielt (Jupiter/Neptun-Trigon). Mit ihm ist ein Grosser von der Bühne abgetreten.

–Armando Bertozzi

 

 

 


 

 

 

 

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