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Nr. 196, 2018, Dez. / Jan. Inhalt
 
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Politische und soziale Trends im Jahre 2019
 
von Claude Weiss

Dieser Artikel ist der erste einer Reihe von Beiträgen im aktuellen Heft, in denen die astrologischen Aussichten für das Jahr 2019 behandelt werden.

Die letzten Jahrzehnte galten der Globalisierung und der Entwicklung vernunftgesteuerter internationaler Strukturen, die es den Menschen ermöglichen sollten, nach fortschrittlichen, egalitären Prinzipien innerhalb eines Staatenbundes zu florieren. Dazu wurden humanitäre Konzepte entworfen, die die individuelle Identität gegenüber der geschlechtlichen in den Vordergrund stellen und das Recht beinhalten, dass der Einzelne nicht an die geschlechtliche Identität gebunden ist, die ihm mit der Geburt zuteil wird, sondern diese nachträglich selbst wählen kann.

Wie Claude Weiss in seinem Artikel schreibt, konnten sich die Astrologen darin bestätigt fühlen, dass diese zukunftsträchtigen Prinzipien den modernen Geist des Wassermannzeitalters verkörpern. Allerdings – so der Autor – musste bald realisiert werden, dass ein solches System nur funktionieren kann, wenn die verschiedenen Staaten und innerhalb dieser Staaten die verschiedenen sozialen Gruppen bezüglich ihres Wissens und ihrer Möglichkeiten zuvorderst mit der Entwicklung mitziehen. Es liess sich aber nicht verhindern, dass wegen Bildungsdefiziten ganze Staaten oder innerhalb eines Staates verschiedene Gruppen zurückblieben und das Gefühl entwickelten, abgehängt worden zu sein. Auf diesem Nährboden entfalteten sich dann populistische Strömungen, die nicht mehr allein von der Vernunft gesteuert sind.

Astrologisch habe dies, so erklärt der Autor, ganz wesentlich damit zu tun, dass 2018 Uranus erstmals in das Stier-Zeichen eingetreten ist und es im März 2019 definitiv tue.

Nach diesem ersten Artikel-Teil, der um das Thema «Nationalstaat vs. Globalisierung» kreist, wendet sich der Autor einer anderen aktuellen Thematik zu: «Angst und Vorsicht vs. irrationaler Überschwang». Dabei geht es um die gegensätzlichen Standpunkte, welche einerseits von der kommenden Saturn/Pluto-Konjunktion in Steinbock und andererseits vom Jupiter/Neptun-Quadrat in deren Zeichen Schütze/Fische repräsentiert werden.
 

Die weiteren Artikel in diesem Heft, die sich mit den astrologischen Aussichten auf 2019 befassen, sind:

Was ist von 2019 zu erwarten? – Astrologen machen sich Gedanken zum neuen Jahr

Alexandra Klinghammer: Gesellschaft und Beruf im Jahre 2019 – Am Beginn einer neuen Ära

Verena Bachmann: Liebe und Partnerschaft im Jahre 2019 – Szenarien und Trends aus astrologischer Sicht

Raymond A. Merriman: Höhepunkte der Konstellationen von 2019 – Jupiter/Neptun-Quadrate und Uranus in Stier
 


Claude Weiss, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Astrologie; Herausgeber der Zeitschrift ASTROLOGIE HEUTE; gründete 1978 die Astrodata AG, welche astrologische Textanalysen anbietet; Präsident des Schweizer Astrologenbundes (SAB) von 1987 bis 2018; gefragter Referent an internationalen Kongressen; Bücher: «Warum wir uns inkarnieren», «Horoskopanalyse» Bd. 1 & Bd. 2 (Bd. 2 neu überarbeitet und erweitert), «Karmische Horoskopanalyse», Bd. 1 & Bd. 2, Mitautor der Bücher «Pluto – Eros, Dämon und Transformation», «Die Lilith-Fibel», «Wendezeit 2010–2012», «Visionen einer neuen Zeit», E-Mail: Claude Weiss

 

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