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Nr. 196, 2018, Dez. / Jan. Inhalt
 
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B E R Ü H M T E   P E R S Ö N L I C H K E I T E N

 
 
Anwar as-Sadat
100. Geburtstag

Wikimedia/US Air Force, public domain
Ägyptischer Staatsmann. Wächst arm und in ländlicher Gegend auf. Ausbildung in der Armee. Empört sich über britische Besatzer. Gründet 1939 mit Nasser und anderen die «Freien Offiziere», einen umstürzlerischen Geheimbund. Wird Terrorist. Zwei Jahre im Gefängnis. 1952 gelingt der Militärputsch. Er kommt in hohe Ämter, wird Vizepräsident. 1970 als Nachfolger Nassers Staatspräsident. Seine erste Friedensinitiative mit Israel scheitert 1971. Löst sein Land von der Sowjetunion. Am 6. Oktober 1973 zetteln er und andere arabische Staaten den Jom-Kippur-Krieg an. Zwar gewinnt Israel, aber für viele Araber ist die Ehre nach dem schmachvoll verlorenen Sechstagekrieg (1967) wiederhergestellt. So wird 1979 der Friedensvertrag mit Israel möglich. 1978 Friedensnobelpreis (mit Begin). Aufgrund seiner Versöhnungspolitik mit Israel und radikaler Härte im Umgang mit seinen politischen Gegnern fällt er am 6. Oktober 1981 einem Attentat zum Opfer.
 
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Anwar as-Sadat
5. 12. 1918, 3:41 LT, 1:41 GT
Mit Abu al-Kum, EGY (30N38, 30E54)
Koch (GZQ: Astro-Databank, DD)
† 6. Oktober 1981, Kairo, EGY



Mao Zedong
125. Geburtstag

gemeinfrei, Wikimedia
Chinesischer Revolutionär und Politiker. Sohn eines reichen Bauern. Geht 1918 nach Peking und kommt mit frühen Marxisten in Kontakt. Im Juli 1921 Mitbegründer der Kommunistischen Partei Chinas. Im Bürgerkrieg Guerillaführer. Die Kommunisten müssen sich 1934/35 auf dem «Langen Marsch» vor den Republikanern zurückziehen: Mao wird ihr Anführer. 1937–40 schreibt er seine wichtigsten Werke. 1945 Vorsitzender von ZK und Politbüro. Am 1. Oktober 1949 proklamiert er die Volksrepublik China. Seine Politik und Weltanschauung werden als «Maoismus» berühmt. 1950 kann er sich im Koreakrieg militärisch profilieren. 1959 endet sein «Grosser Sprung nach vorn» in einer katastrophalen Hungersnot. Er verliert viel Macht. Die «Mao-Bibel» (1965) macht ihn beim Volk und weltweit populär. Mit seiner «Kulturrevolution» ab 1966 gewinnt er die politische Macht auf Kosten eines grausamen Bürgerkriegs zurück; sie endet erst mit seinem Tod 1976.
 
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Mao Zedong

26. 12. 1893, 7:30 LT, 0:00:06 GT
Shaoshan/Hunan, CN (27N54, 112E32)
Koch (GZQ: Astro-Databank, C)
† 9. September 1976, Peking, CN



Donna Summer
70. Geburtstag

Photo: Harry Wad, (CC BY-SA 3.0), Wikimedia
US-am. Popsängerin und Songschreiberin. 1968 zieht sie für eine Hauptrolle im Musical «Hair» nach München. Wird im deutschsprachigen Raum – auch mit weiteren Musicals – bekannt. 1973 lernt sie die Musikproduzenten Giorgio Moroder und Pete Bellotte kennen. Die Drei entwickeln einen neuen Popsound, und sie wird zur «Disco-Queen» mit Stücken wie «Lady of the Night» (1974) und «Love to Love You Baby» (1975), einem 17-minütigen erotischen Stöhnsong mit synthetischen Rhythmen. Wird zum weltweiten Star. Mit «I Feel Love» (1975) nimmt sie den Techno voraus. Grammy und Oscar für «Last Dance» (1978). Danach gleich drei Nr.-1-Alben in den USA. Viele Hits folgen, so 1983 «She Works Hard for the Money» (Grammy). 1992 Stern auf dem «Walk of Fame». Spielt dann noch viele Platten ein, singt Duette und hat zahlreiche Galaauftritte. Stirbt 2012 an Lungenkrebs.
  



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Donna Summer
31. 12. 1948, 21:00 LT, 2:00 LT
Boston/MA, USA (42N22, 71W04)
Koch (GZQ: Astro-Databank, AA
† 17. Mai 2012, Naples/FL, USA)



Fritjof Capra
80. Geburtstag

Zenobia Barlow, (CC BY-SA 3.0), Wikimedia
Österreichischer Physiker, Systemtheoretiker und Autor. Promoviert 1966 an der Universität Wien in theoretischer Physik. Danach forscht und lehrt er über Hochenergiephysik an verschiedenen Universitäten. Zieht nach Kalifornien. Publiziert technische Artikel und beschäftigt sich mit Überlegungen hinsichtlich «Konvergenz» zwischen östlicher Mythologie, Mystik, Philosophie einerseits und moderner Physik andererseits. Fordert ein neues wissenschaftliches Paradigma, das eine Synthese der biologischen, geistigen und sozialen Dimensionen des Lebens bietet. 1975 erscheint sein aufsehenerregendes Buch «Das Tao der Physik». Als Manifest des New Age – das ihn weltberühmt gemacht hat – gilt sein bis heute populäres Buch «Wendezeit» von 1983. Weitere: «Das neue Denken» (1987), «The Science of Leonardo» (2007) u. a. Setzt sich für nachhaltige ökologische Lebensweisen ein. Gründungsdirektor des Center for Ecoliteracy. Unterrichtet auch am Schumacher College, einem Zentrum für ökologische Studien.
 


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Fritjof Capra

1. 2. 1939, 10:55 LT, 9:55 GT
Wien, A (48N13, 16E20)
Koch (GZQ: Astro-Databank, A)



Kurt Beck
70. Geburtstag

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Deutscher Politiker. Er engagiert sich als Katholik in der Christlichen Arbeiterjugend. Lernt bei der Bundeswehr Elektromechaniker. 1972 Beitritt zur SPD. Ab 1979 ist er im rheinland-pfälzischen Landtag. Von 1993 bis 2012 Landesvorsitzender der SPD. Als Nachfolger Scharpings wird er am 26. Oktober 1994 vom Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt. Danach gewinnt er die vier folgenden Landtagswahlen. Wird als volksnaher Politiker wahrgenommen, der gerne auf die Menschen zugeht. In seiner Regierungszeit werden Ganztagsschulen und ein kostenloses Kindergartenjahr eingerichtet, die Arbeitslosenquote sinkt auf niedrige 7 %. Von 2006 bis 2008 ist er Bundesvorsitzender der SPD und in der gleichen Zeit Vizepräsident der Sozialistischen Internationalen. Tritt am 16. Januar 2013 aus gesundheitlichen Gründen zurück. Seit 2013 ist er Vorsitzender der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Seine Autobiografie erscheint 2008: «Kurt Beck – ein Sozialdemokrat».
 



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Kurt Beck
5. 2. 1949, 21:00 LT, 20:00 GT
Bas Bergzabern/RP, D (49N06, 7E59)
Koch (GZQ: Astro-Databank, AA)



Jennifer Aniston
50. Geburtstag

Brett Cove, GNU Free Documentation License, Wikimedia
US-am. Schauspielerin. Der Vater ist griechischstämmig, ihr Patenonkel Telly Savalas. Schauspielschulabschluss 1987 in NewYork. Danach Off-Broadway-Produktionen. Zieht 1989 nach Hollywood; versucht sich dort in kleineren TV-Rollen. Erhält dann die Hauptrolle im Film «Leprechaun – Der Killerkobold» (1993). Mit der weltweit erfolgreichen Sitcom «Friends» (1994–2004) wird sie als «Rachel» berühmt und reich – sie gewinnt Emmy und Golden Globe. Gleichzeitig spielt sie in erfolgreichen Kinofilmen mit, etwa «Der gebuchte Mann» (1997), «The Good Girl» (2002) oder den erfolgreichen Komödien «Bruce Allmächtig» (2003) und «… und dann kam Polly» (2004). Im Juli 2000 heiratet sie Brad Pitt; 2005 lassen sie sich scheiden. Spielt dann meist in Beziehungskomödien mit. Hits werden 2011 «Meine erfundene Frau» und 2013 «Wir sind die Millers». Sie zählt zu den bestbezahlten Filmschauspielerinnen. Ihr Privatleben ist bis heute von eher kurzen Beziehungen geprägt.
 
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Jennifer Aniston

11. 2. 1969, 22:22 LT, 6:22 GT
Los Angeles/CA, USA (34N04, 118W15)
Koch
(GZQ: Astro-Databank, AA)

 


Abkürzungen zu den Horoskopdaten der «Berühmten Persönlichkeiten»  

GZQ: Geburtszeitquelle
AA: Erstklassige Geburtszeitangabe aufgrund eines Geburtsscheins oder einer schriftlichen Familienchronik.
A: Zuverlässige Geburtszeitangabe aufgrund von Angaben der Person selbst, eines Familienmitgliedes oder engen Freundes
B: Geburtszeit aufgrund einer Biografie, wenn nicht durch andere Quelle infrage gestellt
C: Nicht gesicherte Geburtszeit; Geburtszeit ohne präzise Quellenangabe oder durch Korrektur erstellt
D: Zweifelhafte Geburtszeit. Verschiedene, sich widersprechende Geburtszeit- oder gar Geburtstagsangaben
LT: Lokalzeit
GT: Greenwich-Zeit

 
Wir bemühen uns, möglichst zuverlässige Geburtsdaten und -zeiten zu verwenden, eine absolute Garantie für ihre Richtigkeit können wir aber nicht geben. Hinweise auf anderslautende Geburtsdaten oder -zeiten mit Quellenangaben nehmen wir jederzeit gerne entgegen.
Kontakt: Astrologie Heute

Bildquellen: Wikipedia

 


 

 

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